Skip to main content

Changemanagement (Veränderungsmanagement)

Systematische Plannung und Steuerung von Änderungen in einer Organisation
  • Zentraler Ansprechpartner (change Manager oder Change Agents)
  • Wiederstände gegen das vorhaben erkennen und überwinden
  • Wiederstand ist normal und nicht automatische Kontraproduktiv 
  • Verschiedene Werkzeuge der Kommunikation, Partizipation und Weiterbildung (z.B. Kommunikation, Partizipation und Weiterbildung, Mitarbeiter Gespräche)

 

Das 3-Phasen-Modell nach Kurt Lewin (Klassiker)

  • Auftauen (Unfreezing): Vorbereitung auf den Wandel, Dringlichkeit schaffen, Altes loslassen.
  • Verändern (Moving): Durchführung der Änderung, neue Prozesse einführen, Training.
  • Einfrieren (Refreezing): Stabilisierung, Verankerung der neuen Abläufe in der Unternehmenskultur.
2. Die 7 Phasen der Change-Kurve (Emotionale Sicht)
Beschreibt die psychologische Reaktion der Mitarbeiter, oft angelehnt an Kübler-Ross:
  1. Schock/Überraschung: Wandel wird angekündigt.
  2. Verneinung/Ablehnung: Unglaube, „brauchen wir nicht“.
  3. Rationale Einsicht: Erkenntnis, dass Wandel notwendig ist.
  4. Emotionale Akzeptanz: „Tal der Tränen“ wird überwunden.
  5. Ausprobieren/Lernen: Erste Versuche mit neuen Methoden.
  6. Erkenntnis: Vorteile werden erkannt.
  7. Integration: Neue Arbeitsweisen sind Routine.
3. Das 5-Phasen-Modell nach Krüger (Praxisorientiert)
Fokussiert auf die organisatorische Umsetzung:
  1. Initialisierung: Wandelbedarf erkennen, Initiatoren aktivieren.
  2. Konzeption: Ziele, Strategien und Maßnahmen entwickeln.
  3. Mobilisierung: Betroffene informieren, Widerstände managen.
  4. Umsetzung: Maßnahmen durchführen, Erfolge messen.
  5. Verstetigung: Ergebnisse sichern, Kultur anpassen.